Seit gut 12 h bin ich jetzt in Afrika - und kann es irgendwie noch gar nicht richtig glauben das ich wirklich hier bin!
Der Flug war etwas abenteuerlich, aber nach 8 h Flug mit 5 h Verspätung und dreimal geänderter Reiseroute (letztendlich flogen Bruessel- Abidjan-Monrovia) kamen wir dann vergangene Nacht gut hier an.
Wir wurden von "angenehmen" 35 Grad empfangen; viele, viele, Afrikaner die uns mit dem Gepäck helfen wollten; viele, viele, Afrikaner die unsere Paesse fünfmal kontrolliert haben, und dann schliesslich die Afrikaner, die uns von Mercyships abholten und zum Schiff brachten (an den afrikan. Fahrstil muss ich mich auch erst wieder gewoehnen :-) Da wir aber 2 Anaesthesisten, 2 Op-Schwestern und 4 Krankenschwerstern verteilt auf 3 Autos waren, wussten wir das wir gleich jemand zur Erstversorgung da haben falls etwas mit einem Auto passieren sollte).
So viel hab ich von Liberia bzw. Monrovia noch nicht gesehen, aber den ersten Eindruck, den ich auf der 1,5 stündigen, nächtlichen Fahrt vom Airport zum Hafen bekam, war sehr positiv. Viele Strassen sind neu gemacht und viele Häuser werden gebaut (zumindest hatte ich den Eindruck es steht eine Baustelle neben der andern).
Aber ich hoffe, dass ich kommende Woche mal tagsüber an Land komme und mir alles genauer ansehen kann.
Meine Cabine war eine sehr angenehme Überraschung. Ich bin in einer Art 2er Cabine in einer 4er WG. Wir haben ein kleines Wohnzimmer (mit Fenster!!) und einem Kühlschrank und ein eigenes Bad. Also hier lässt es sich wirklich leben!
Bei mir in der Cabine ist eine Engländerin, und die anderen zwei kommen von USA und Dom.Rep. Eine bunte Mischung von Nationalitäten, bei der es bestimmt nicht langweilig wird :-)
Samstag, 29. März 2008
Sonntag, 16. März 2008
Abschied
Samstag, 8. März 2008
Aufbruch
Gerade sitze ich hier zwischen ausgeräumten Regalen und gepackten Kisten und bereite mich auf meine Abreise nach Afrika vor. In 3 Wochen wird es losgehen und bis dahin hab ich noch einiges zu tun: Möbel umziehen, sich von Freunden verabschieden,...
Doch mit dem Abschiedsschmerz wächst auch die Vorfreude darauf, bald wieder in Afrika zu sein und dort mitarbeiten zu können. Bevor ich am 28 März losfliege, werde ich kommende Woche für ein paar Tage in die Schweiz zu meiner Schwester fahren und danach Urlaub bei meinen Eltern machen - worauf ich mich auch schon sehr freue :-)
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