Meine ersten zwei Wochen Einarbeitungszeit sind nun vorbei und ich habe schon viel interessantes gesehen und gelernt.
Z.B. kam letzte Woche eine Patientin mit einem Tumor im Gesicht. Sie war bereits vor vier Monaten zu Untersuchungen bei uns gewesen, man hatte dann aber entschieden erst einen Eingriff zu planen, falls der Tumor weiter wächst.Dies war nun der Fall. Ich fragte die Frau nach ihrem Namen, um ihre Krankenakte besorgen zu können. Meine Suche gestaltete sich sehr mühsam: die Akte war nicht in dem Stapel, wo wir sie normalerweise aufbewaren, ebenfalls nicht im Archiv und auch sonst konnte ich sie nirgends finden. Nach einer halben Stunde ging ich zu meiner Kollegin, die mich einarbeitet und erzählte ihr von meinem Problem. Sie lächelte nur und meinte, ich solle die Patientin doch mal fragen, ob sie im März vielleicht einen anderen Namen hatte !? Ich ging also brav zurück und fragte. Zu meinem Erstaunen bekam ich sogar zwei total unterschiedliche Namen zur Auswahl! Mit diesem neuen Wissen war die Akte innerhalb von fünf Minuten gefunden.
Es bleibt also weiterhin abwechslungsreich und spannend :-)!!
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