In der letzten Zeit hatten wir viele Besucher hier:
Zum einen kam dieses Schiff der Amis für einen halbstündigen Besuch in den Hafen von
Monrovia. Wir haben uns
schon gewundert warum während der letzten Tage keine Frachtschiffe hier im Hafen ein-, und ausfuhren, so wie sonst immer. Für fast eine Woche war die Africa Mercy und das "Kokainboat" die einzige Schiffe hier im Hafen - abgesehen von den 15 Wracks die noch verstreut unter Wasser hier liegen. Das "Kokainboat" ist ein kleines, altes, total verrostetes Fischerboot, dass vor ca. 2 Monaten vor der Küste Liberias in Seenot geraten ist und von der UN gerettet wurde. Dabei wurde Kokain im Wert von 15 Millionen US Dollar entdeckt. Nun ist das Schiff samt Inhalt beschlagnahmt (es wird erzählt, dass das Kokain hier im Hafengeländer verbrannt wurde).
schon gewundert warum während der letzten Tage keine Frachtschiffe hier im Hafen ein-, und ausfuhren, so wie sonst immer. Für fast eine Woche war die Africa Mercy und das "Kokainboat" die einzige Schiffe hier im Hafen - abgesehen von den 15 Wracks die noch verstreut unter Wasser hier liegen. Das "Kokainboat" ist ein kleines, altes, total verrostetes Fischerboot, dass vor ca. 2 Monaten vor der Küste Liberias in Seenot geraten ist und von der UN gerettet wurde. Dabei wurde Kokain im Wert von 15 Millionen US Dollar entdeckt. Nun ist das Schiff samt Inhalt beschlagnahmt (es wird erzählt, dass das Kokain hier im Hafengeländer verbrannt wurde).Als dann letzten Freitag dieses Ami-Schiff hier im Hafen einfuhr wussten wir warum der Hafen für den Frachtverkehr gesperrt war. Zum einen wegen Sicherheitsgründen, und zum anderen ist das Schiff so riesig, dass kein anderes neben ihm am Dock Platz gehabt hätte.
Da dieses Schiff schon in Teneriffa (als die AFM dort im Dock war) Nachbar von der Africa Mercy war, kennen sich die Schiffsoffiziere ein wenig, und viele von uns hier konnten rüber gehen und es besichtigen (leider musste ich schaffen und konnten nicht mit).
Zum anderen hatten wir am Samstag besuch von 30 Kindern aus einem Kinderheim. Es ist das Kinderheim der kleinen Esther von der ich hier auch schon mal geschrieben habe. Es war ein total schöner (wenn auch stressiger :-)) Morgen. Die Kinder haben sich total herausgeputzt: alle waren frisch gewaschen und gekämmt und hatten ihre besten Kleider an.
Als sie hier ankamen sind wir mit ihnen als allererstes ins Bad um ihre Hände zu waschen (denn die sind hier in Afrika IMMER dreckig :-)) Den Kids hat das Bad (und die Klos) so gut gefallen, dass wir alle 5 Minuten mit jemand anders dorthin mussten und sie dann z.B. stundenlang die Hände unter dem fließenden Wasser gewaschen haben oder fünfmal auf die Klospühlung gedrückt haben :-)
Nach dem Spielen und Essen haben wir eine kurze Schiffstour mit ihnen gemacht und danach wollten wir ihnen einen kurzen DVD zeigen. Doch viele der Kleinen waren so erschlagen von all den Eindrücken das sie eingeschlafen sind. (und nicht nur die Kinder :-))
Hier ein paar Bilder von diesem Tag:

(Gruppenfoto auf Deck 7)

( Esther)
(Am Ende eines langen Tages)
(ich und "little Alice")P.S Neues von Blessing:
Leider hat sich ihre Wunde infiziert - so dass alle weiteren Opeationen vorerst nicht gemacht werden können! Momentan versuchen wir mit Antibiotika und täglichen Verbandwechsel die Infektion in den Griff zu bekommen.

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