Leben und Arbeiten auf der Africa Mercy in Westafrika

Leben und Arbeiten auf der Africa Mercy in Westafrika

Sonntag, 20. Juli 2008

Elizabeth

Heute will ich euch nochmal von einem unserer Patienten berichten - von Elizabeth. Sie hatte einen riesigen Tumor an ihrem Hals der auf die Trachea (Luftröhre) drückte. Sie konnte kaum mehr atmen und somit auch kaum mehr sprechen. Ohne eine OP wäre sie in den kommenden Tagen gestorben.

Am Freitag wurde sie operiert und es ist ein Wunder dass sie noch lebt.
Zum Einen hatte ihre Trachea nur noch den Durchmesser eines Strohhalmes, und es war nicht möglich sie zu intubieren oder zu tracheotomieren, so dass sie während der OP über einen Tubus beatmet wurde, der von der Seite in der Trachea lag. Nach dem Entfernen des Tumors bekam sie ein Trachesostoma, über dass wir sie jetzt beatmen können.
Zum Anderen blutete sie sehr, sehr viel und war zeitweise absolut instabil. Zum Glück haben viele von der Crew ihre Blutgruppe, so das wir ihr genügend Blut transfundieren konnten.
Während des Wochenendes hat sich Elizabeth zunehmend stabilisiert und wir sind alle total froh dass sie diesen Eingriff, trotz allen Schwierigkeiten, so gut übertanden hat!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hallo Esther,
Hoffe, es geht dir gut. Schön, dass wir über deinen Blog immer wieder erfahren, wie es dir geht, und was du so machst. :)
Ist ja echt kraß, was du dort in Afrika alles zu sehen bekommst. So was gibt's bei uns gar nicht mehr.
Hast du eigentlich eine Email-Adresse, über die du auf dem Schiff erreichbar bist?
Liebe Grüße, Damaris